Pinheiro, Dr. Teresa

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Fachgebiete: Kulturwissenschaftliche Iberische Studien

Adresse

E-Mail: teresa.pinheiro@phil.tu-chemnitz.de


Technische Universität Chemnitz
Thüringer Weg 9
D-09107 Chemnitz

Tel: 0371/531-35014
Fax: 0371/531-27729
Web: Link


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Privat:




Thematische Schwerpunkte

   Globalisierungsdiskurse im Wandel der Zeit
   Konstruktionen kollektiver Identität auf der Iberischen Halbinsel
   Iberische Migrationen
   Erinnerungskulturen
   Repräsentationen von Alterität in der Frühen Neuzeit
   Periphere Identitäten: Die Iberische Halbinsel und Mittel- und Osteuropa zwischen diktatorischer Vergangenheit und europäischer 

Gegenwart

   Ideas of | for Europe


Geographische Schwerpunkte

Portugal Spanien

Geburtsdatum, -ort

1972 Lissabon

Beruflicher Werdegang

seit Oktober 2011: Professur "Kultureller und Sozialer Wandel" an der Technischen Universität Chemnitz 2004: Juniorprofessur „Kultureller und sozialer Wandel unter den Bedingungen von Globalisierung und transnationaler Integration“ an der Technischen Universität Chemnitz (Januar 2008: positive Zwischenevaluation). Oktober 1994-September 1998: Universitätslektorin für Portugiesisch am Sprachenzentrum der Universität Bayreuth Oktober 1995-Juli 1998: Lehrbeauftragte für Portugiesisch am Sprachen- und Medien-technischen Zentrum der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

http://www.tu-chemnitz.de/phil/europastudien/swandel/lebenslauf.pdf

Mitglied in wissenschaftlichen Vereinigungen

Seit 2011 Mitglied der Association for Contemporary Iberian Studies (A-CIS) Seit 2010 Mitglied der Gesellschaft der Freunde der TU Chemnitz e.V. Seit 2007 Gründungsmitglied der International Society for Iberian-Slavonic Studies (CompaRes) Seit 2005 Mitglied des Deutschen Hispanistenverbands e.V. (DHV) Seit 2004 Mitglied des Forums für Europäische Studien der TU Chemnitz (FESt) 2004-2011 Mitglied des Fördervereins Juniorprofessur e.V. Seit 2002 Mitglied des Deutschen Romanistenverbands e. V. (DRV) Seit 2001 Mitglied des Deutschen Lusitanistenverbands e. V. (DLV) Seit 2000 Mitglied der Forschungsstiftung für Vergleichende Europäische Überseegeschichte Seit 1994 Mitglied des Portugiesischen Germanistenverbands – Associação Portuguesa de Estudos Germanísticos (APEG)


Gesprochene Sprachen

Deutsch Englisch Französisch Galicisch Katalanisch Portugiesisch Spanisch

Gelesene Sprachen

Deutsch Englisch Französisch Galicisch Italienisch Katalanisch Portugiesisch Spanisch

Lehrtätigkeit

Chemmitzer Europa-Studien
http://www.tu-chemnitz.de/phil/europastudien/swandel/lehre.php Chemnitzer Interkulturelle Kommunikation
http://www.tu-chemnitz.de/phil/europastudien/swandel/lehre.php

Betreute Arbeiten

Promotionen Abgeschlossen Februar 2008 (Zweitbetreuung): Ulrich Bauer: Auswärtige Kulturpolitik als Handlungsfeld und Lebenselixier: Empirische Rekonstruktion von Expertentum in der deutschen Auswärtigen Kulturpolitik und Kulturdiplomatie (Prädikat: magna cum laude). Laufend Seit Januar 2012 (Zweitbetreuung): Cláucio Serra Domingues, Katholische Mission im Estado Novo. Seit Januar 2012 (Zweitbetreuung): Núria Codina Solà, Intertextualität in der transkulturellen Literatur. Deutschland und Spanien im Vergleich. Seit September 2011 (Zweitbetreuung): Diana Jordão da Cruz, Das Forro lehren und lernen. Entwicklungs- und Evaluationsversuch einer Fremdspra-chendidaktik am Exempel einer 5. Klasse in der Hauptstadt São Tomé von São Tomé und Príncipe. Seit Mai 2012 Magdalena Wieloch, Minority language policy in EU: case of the Basque Country. Seit Oktober 2009 (Zweitbetreuung): Robert Stock, ‚ Archivbild und Zeugenschaft. Deutungsweisen von Kolonialismus und Dekolonisierung in Do-kumentarfilmen aus Mocambique und Portugal seit 1975. Seit Dezember 2009 Susana Leite: Repräsentationen kollektiver Identität in der portu-giesischsprachigen Reiseliteratur des 21. Jahrhunderts. Seit Januar 2008 (Zweitbetreuung): Georg Jochum, Plus Ultra – oder die Erfindung Amerikas. Seit Januar 2006 Jörg Seidel “Die Reflexion des Portugiesischen Kolonialkrieges in Angola und Mosambik in der Staatspresse der DDR“. BA, MA, Magister 2013 88. Carolin Krasulsky: Medienkompetenz von Kindern – eine Me-dienanalyse am Beispiel der Suchmaschine Blinde Kuh 87. Nathalie Schulz: Die Bedeutung der Ley de Memoria Histórica im Kontext der spanischen Erinnerungskultur 86. (als Zweitgutachterin) Ramona Beck: Kaliningrad - Ge-schichtsbild und Manifestation der kollektiven Identität in einer russischen Stadt mit deutscher Vergangenheit 85. Sarah Rohde: Heutiger Umgang mit der spanischen Monarchie – eine diskursanalytische Annäherung 84. Janine Hölzel: Integration durch Sport? Eine empirische Stu-die mit Migranten aus Chemnitz 83. Andreas Riedel: Das Bild der Kanareninsel Teneriffa in deut-schen Reiseführern 82. Melissa Lampe: Zur Frage einer bosnischen Identität: Wie be-einflussen Symbole die Herausbildung einer muslimischen Identität in Bosnien-Herzegovina? 81. (als Zweitgutachterin) Maria Pätzold: Zur Kulturspezifik von Lehr- und Lernstilen im Kontext verstärkter Internationalisierung an deutschen Hochschulen. 80. (als Zweitgutachterin) Martina Schubert: Die Europäisierung der nationalen Asylpolitik – am Beispiel Deutschlands. 2012 79. Anne Boesche: Rezept Willkommensgesellschaft? Welche Auswirkung hat die Alphabetisierung von Migranten auf deren Integration in der Gesellschaft im Freistaat Sachsen? 78. Julia Burmeister: Der Baader Meinhof Komplex – eine Analyse der cineastischen Umsetzung und deren Bedeutung für Gegen-wart und Zukunft. 77. Anna Zywietz: Die neuen Gastarbeiter? Die Darstellung der Migration junger SpanierInnen nach Deutschland – eine Presse-analyse. 76. Theresa Müller: Der Wandel des Frauenleitbilds in der DDR. Eine kritische Untersuchung anhand der Zeitschrift Für Dich 1963-1989. 75. Sonna-Magdalena Berger: Wahrnehmungen, Deutungen und mögliche Ursachen des Bildungserfolgs der zweiten Generation ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeiter – eine explorative Studie. 74. Stefanie Müller: Kommunikationswandel – wie Social Media die Kultur und Kommunikation von Unternehmen beeinflussen. 73. Maria Gönnert und Juliane Nötzold: Der Auftrag von ERASMUS – am Beispiel der Technischen Universität Chemnitz. 72. Alexander Wolf: Diversität im Sport: Perspektiven eines an-wendungsorientierten Kulturverständnisses. 71. (als Zweitgutachterin) Franziska Sauppe: Die böhmische Gründung der Stadt Johanngeorgenstadt im 17. Jahrhundert. 70. Christin Horn: Stimmungsbild zur Aufarbeitung der DDR-Zeit – eine empirische Untersuchung. 69. Lydia Henrich: Kind und Karriere? Oder doch Karriere oder Kind? Der Einfluss der Sozialisation auf die Vereinbarkeit von Be-rufstätigkeit und Familie bei Frauen in Ost- und Westdeutschland. 68. Christoph Wagner: Der Einfluss von Diversität auf die Füh-rung multikultureller Arbeitsgruppen – eine empirische Untersu-chung anhand qualitativer Interviews mit Führungskräften. 67. Iulia Maria Sirbu: The Image of the German minority from Romania in the Romanian and German press (2009-2011). 66. Sina Henschel: Regulierungsbedarf in Deutschland? Die Situa-tion nach der Rücknahme der ausländischen Vorbehaltserklärung der UN-Kinderrechtskonven¬tion. 65. Christine Gottlieb: Spracherwerb von Menschen mit Migrati-onshintergrund unter sozialpsychologischen Aspekten am Bei-spiel von Griechinnen und Griechen in Chemnitz – eine explorati-ve Studie. 64. Madeleine Ehrhardt: Die Untersuchung der politischen Krite-rien hinsichtlich der Kopenhagener Kriterien zur Beitrittsfähig-keit der Türkei in die Europäische Union – zwischen Problemfel-dern, Reformschritten und Alternativen einer EU-Mitgliedschaft. 2011 63. Christin Philipp: Die Edlen Wilden der Westlichen Welt. Dar-stellung Irlands als kulturtouristisches Reiseziel in deutschen Reiseführern. 62. Madeleine Diab: Evaluation eines interkulturellen Sensibili-sierungstrainings im Rahmen des studentischen Projekts kultur-campus. 61. Veronika Weppler: ‚Jungen und Mädchen der DDR – seid Schmiede der Zukunft, Bauherren des Sozialismus und Pioniere der Nation‘ – Die Funktion von Jugendsporteinrichtungen in der DDR. 60. Nora Däberitz: Bunte Erde? Bestattungskultur im Interkultu-rellen Kontext. Kultureller Wandel im Hinblick auf die Ausdiffe-renzierung und Pluralisierung von Bestattungskultur in Deutsch-land. 59. Maria Schürer: Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei Aka-demikerinnen. Eine Betrachtung empirischer Studien. 58. Kathrin Kreißig: Fußball und nationale Identität auf der Iberi-schen Halbinsel. 57. Luise Hunger: ‘Und die Moral von der Geschicht‘ – Eine Analy-se des deutschen Kinderbuches ‚Der Struwwelpeter‘ im Hinblick auf das Erziehungsideal des Biedermeier. 56. Nadja Kemter: Fünf Jahre angolanische Vertragsarbeiter in Karl-Marx-Stadt. Wie war es damals – wie geht es ihnen heute? 55. (als Zweitgutachterin) Riccardo Krüger: Wie widerständig ist Kunst – die subversive Kraft der Ästhetik, untersucht am Beispiel von Alain Badiou, Claude Lefort und Jacques Rancière. 54. Viktoria Beinrott: Die europäische Frauenlobby als Akteur in der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union. 53. (als Zweitgutachterin) Jana Rumberger: Indien: ein literari-sches Portrait. Eine kulturwissenschaftliche Annäherung zur lite-rarischen Konstruktion soziokulturellen Wissens im zeitgenössi-schen indisch-englischen Roman. 52. Sarah Pusher: Das Bild des Wutbürgers als Ausdruck einer neuen bürgerlichen Protestkultur. 2010 51. Mona Florian: Deutungen von Migration in der Debatte um ein deutsches Migrationsmuseum. Eine diskursanalytische Spurensuche auf den Webseiten des Vereins DOMiD. 50. Bianca Trepte: Die Sprachpolitik der Europäischen Union ge-genüber Regional- und Minderheitensprachen am Beispiel des Katalanischen. 49. (als Zweitgutachterin) Boris Kunofski: Sind Kulturen mitei-nander vereinbar? Mexiko und Indien im Werk von Octavio Paz. 48. Johannes Kunath: Die Bedeutung von Social Media für die Förderung europäischer Öffentlichkeit. Eine diskursanalytische Betrachtung deutschsprachiger Blogs zur Europawahl 2009. 47. Michael Weidemann: Immigration und Integration von latein-amerikanischen Einwanderern in Spanien – Vergleich der institu-tionellen und individuellen Perspektiven. 46. Anne Kadler: Aspekte der Integration von Spätaussiedler-Kindern in der bundesdeutschen Gesellschaft am Beispiel der zweiten Generation aus der siebenbürgisch-sächsischen Ort-schaft Alzen. 45. Stefanie Kremtz: Migration und Integration. Vietnamesische Vertragsarbeiter in der DDR und den neuen Bundesländern. 44. Sarah Rasche: Konstruktionen Europas in deutschen Bundes-tagsdebatten zum EU-Beitritt der Türkei – eine diskursanalyti-sche Betrachtung. 43. Kim Trinh Quang: Die Grenzstadt Görlitz-Zgorzelec als Verlie-rer des Wettbewerbs „Kulturhauptstadt Europas 2010“? Die Be-werbung und ihre nachhaltigen Effekte auf die kommunale Kul-turpolitik. 42. Philine Meyreiß: Die Moderne als Bezugspunkt für Identitäts-konstruktionen der Stadt Chemnitz. 41. Victoria Graul: Analyse politischer Inhalte in Kinderfernsehse-rien der 1970er Jahre: Das Bespiel ‚Rappelkiste. 40. Markus Bogda: Die Europäische Union und die Roma: Zur Si-tuation der Roma in Rumänien nach dem EU-Beitritt 2007. 39. (als Zweitgutachterin) Claudia Mehardel: Kulturbedingte Un-terschiede im persönlichen Verkauf: Ein Vergleich durch Metho-dentriangulation zwischen US-amerikanischen, israelischen und einem deutschen Verkaufsstand in einem Einkaufszentrum in den USA. 38. (als Zweitgutachterin) Elisabeth Schwerdtfeger: Interkulturelle Begegnungsstätten an Hochschulen und Universitäten in Deutschland – eine empirische Untersuchung hochschulinterner Non-Profit-Organisationen in Bezug auf den Studentenclub ‚Club der Kulturen’ der TU Chemnitz. 2009 37. Jana Beinhorn: Diskursive Konstruktionen kollektiver Identi-tät auf den Internetseiten spanischer Migrantenvereine in der Bundesrepublik Deutschland. 36. (als Zweitgutachterin) Kathleen Bonhardt: Die Annäherung der Schweiz an die EU. Stand und Perspektiven der Vertragsbe-ziehungen. 35. Maren Meyer: Die Konstruktion einer padanischen Identität im gesellschaftspolitischen Diskurs der Partei Lega Nord. 34. Monika Lehmann: Spanien – Marokko: weit entfernte Nach-barn. Die besondere Rolle der spanischen Enklaven in Nordafrika für die spanisch-marokkanischen Beziehungen. 33. (als Zweitgutachterin) Stefanie Kaluza: ‚Von integrierten Ge-müsehändlern und krassen Teuto-Türken’ – eine kritische Dis-kursanalyse des Migrationsdiskurses anhand von Beispielen der türkisch-deutschen Comedy. 32. (als Zweitgutachterin) Nicola Kropf: Auslandspraktika im Studium. 31. Gabi Reinhardt: ‚Rag aus Stein und Beton’. Zur Rezeption von Kap der Unruhe von Alfred Matusche 30. (als Zweitgutachterin) Adina Golombek: ‚Umshini Wami (Bring Me My Machine Gun)’. Südafrikas Präsident Jacob Zuma im Spiegel der europäischen und afrikanischen Presse. 29. Corina Herold: Die Reproduktion des Fremden in der deut-schen Reiseliteratur. Stereotype Betrachtungen in deutschen Rei-seführern am Beispiel von Polen. 28. Anna Svetlozarova Avramova: Die Regionalpolitik der Europäischen Union und ihre Implementierung in Spanien. 27. (als Zweitgutachterin) Jacqueline-Denise Rettschlag: Politi-sche Kultur im Prozess. 1968 als Geburtsjahr einer neuen Bun-desrepublik? – Ein Plädoyer für den Prozesscharakter der APO und ihrer Auswirkungen auf die Gesellschaft. Untersuchung des politisch-kulturellen Wandels mittels eines akteurzentrierten An-satzes. 2008 26. Judith Sucher: Zwischen Nationalsozialismus und Nationalis-mus: Die Auslandsorganisation der NSDAP und die Deutschen in Argentinien, 1931-1945. 25. Katharina Weeber: Die „desaparecidos“ – Menschenrechtsver-letzungen unter der argentinischen Militärdiktatur 1976-83 und das Verhalten der bundesdeutschen Behörden. 24. (als Zweitgutachterin) Robert Stock: "O Combatente". Die mu-seale Repräsentation des portugiesischen Kolonialkriegs (1961-1974) in der Gegenwart. 23. Bianca Dost: Karl der Große – ein deutscher Erinnerungsort? 22. Katharina Gärtner: Erinnerung an die DDR nach 1990 – Ten-denzen in Politik und Gesellschaft. 21. Michelle Röhr: Regionale Integration in Lateinamerika: ‚Offe-ner’ MERCOSUR? 20. Maria Kotzur: Der Moderne Mensch und sein Revier. Zur Be-deutung von Heimat und Identität im Zeitalter der Globalisierung. 19. Ines Muntean: Erinnerungspolitiken in Rumänien seit 1989. 18. (als Zweitgutachterin) Michaela Frey: Europäische Mehrspra-chigkeit und die Stellung der deutschen Sprache in den EU-Institutionen. 2007 17. Jana Döll: Die politische und kulturelle Dimension des Kopf-tuchs in der Türkei. 16. Romy Bürger: Oppositionelle Akteure in der Russischen Föde-ration. 15. Ulrike Nehls: Erinnerungspolitiken in Bulgarien seit 1989. 14. Gesche Glück: Die anarchosyndikalistische Bewegung im Spa-nischen Bürgerkrieg. 2006 13. Stefanie Lechler: In Vielfalt geeint. Konstruktion einer ge-meinsamen Identität im europäischen Vertragswerk. 12. Beate Szekeres: Wellness – Die Theorie und ihre Umsetzung. Ein Vergleich von Theorie und praxisnaher Anwendung. 11. Christina Moldt: Der Beitritt Spaniens zu den Europäischen Gemeinschaften. 10. Helena Schrank: Andalucía, España, Europa - estrategias na-rrativas en la construcción de identidad de jóvenes andaluces. 9. Katrin Wagner: Clemens und Guido Seeber – Filmpioniere der frühen Filmgeschichte, ihre Bedeutung für die Kinematographie und das sächsische Filmwesen. 8. Friderike Merkel: Die multikulturelle Gesellschaft in den Nie-derlanden – Von der Minderheiten- zur Integrationspolitik. 7. Bianca Buhl: Verschiedene Erzählmodelle deutsch-polnischer Liebesbeziehungen in der Literatur und ihre Stellung im gesamt-gesellschaftlichen Diskurs. 6. (als Zweitgutachterin) Ulrike Fehnsenfeld: Geschlechtsspezifika in der Fluchtmigration von Frauen und ihre Berücksichtigung in der europäischen Flüchtlingspolitik. 2005 5. Birgit Landes: Interkulturelle Kommunikation am Beispiel des EU-Projektes IMES. 4. Anna Mayr: Konstruktion von Identität im interkulturellen Kontext – Deutsche in Porto. 3. (als Zweitgutachterin) Kevin Zdiara: Fluchtziel Portugal – Emigration und Transit am Beispiel der deutschjüdischen Flücht-linge in Porto. 2. Beatrice Gey: Fluch oder Segen? Der Islam in Europa. 1. Kati Brucksch: Kannibalismus bei Kolumbus – Eine kulturwis-senschaftliche Analyse.

Laufende Forschungsprojekte

Globalisierungsdiskurse im Wandel der Zeit

1. Projektverantwortliche Teresa Pinheiro (TU Chemnitz) und Natascha Ueckmann (Universität Bremen)

2. Projektbeschreibung Der Begriff „Globalisierung“ kennzeichnet nicht nur jene rasanten Entwicklungen, die seit zwei Jahrzehnten unsere Welt verändern. Globalisierung ist ebenfalls zu einem neuen Paradigma geworden, mit dem in der Wissenschaft, in den Medien oder in der Politik versucht wird, die Welt zu erklären. Bei solchen Welterklärungsversuchen im Zeichen der Globalisierung wird relativ konsensuell postuliert, dass sich die Welt in den letzten 20 Jahren mit der Liberalisierung der Finanzmärkte, mit der grenzüberschreitenden Ausbreitung von Umweltgefahren und von Krankheiten und mit der Verbreitung neuer Kommunikationsmittel grundlegend verändert habe. Das vorliegende Forschungsprojekt geht einer doppelten Fragestellung nach: Ist Globalisierung neu, ist sie global? Es richtet jedoch seine Aufmerksamkeit nicht auf Globalisierung als ein wirtschaftliches, mediales oder kulturelles, sondern als ein diskursives Phänomen. Wenn bereits im 16. oder im 19. Jahrhundert die wirtschaftlichen, medialen und technischen Voraussetzungen dessen geschaffen wurden, was heute als „Globalisierung“ bezeichnet wird, so liegt die Vermutung nahe, dass bereits die damaligen Zeitgenossen Darstellungsformen und Interpretationsmuster weltumspannender Vorgänge entwickelt haben, und es erscheint lohnend, diese Darstellungsformen und Interpretationsmuster auf Ähnlichkeiten mit und Unterschieden zu dem heutigen Globalisierungsdiskurs zu untersuchen. Ein besonders ergiebiges Korpus für diese Fragestellung bietet die Reiseliteratur. Damit ist Reiseliteratur in einem breiteren Verständnis gemeint, das alle Textsorten umfasst, die das Reisen und die Erfahrung kultureller Andersartigkeit thematisieren. Texte über Reisen in fremde Regionen beschreiben Erfahrungen geographischer und kultureller Grenzüberschreitungen oft in einer Begrifflichkeit, mit rhetorischen Mitteln und mit Motiven, die manches mit dem Globalisierungsdiskurs gemein haben. Es finden sich eine Vielzahl von Begriffen aus dem semantischen Feld der Bewegung, des Neuen, der Beschleunigung (oder auch neue Wortschöpfungen hierzu), die Metapher der Welt als Kugel, einschlägige Motive wie "das globale Dorf", der Gegensatz "global player vs. Globalisierungsverlierer", die Vorstellung vom "Zerfall der Tradition" oder vom Verlust nationaler und individueller Identität. Ebenso finden wir Versuche, einen gemeinsamen Nenner für die Diversität der Welt zu finden und Erde und Menschheit als ein Ganzes zu begreifen. In ausgewählten Beispielen der Reiseliteratur wurden im Rahmen des Forschungsprojekts Formen der Versprachlichung von Erfahrungen und von Weltanschauungen herausgearbeitet, die in gegenwärtigen Reflexionen über den Globalisierungsprozess in ähnlicher Form zu finden sind. Darüber hinaus wurden diese Formen der Versprachlichung globaler Weltdeutungen in ihren historisch-gesellschaftlichen Kontexten beleuchtet. Diese Schritte erlaubten es, Hypothesen zu den historischen Bedingungen zu formulieren, die das Aufkommen von Globalisierungsdiskursen begünstigen.

3. Aktivitäten In Rahmen des Projekts fand eine Sektion „Reiseliteratur und Globalisierung“ auf dem XVIII. Deutschen Romanistentag 2003 statt.

4. Förderung Kurt-Ringger-Stiftung.

5. Publikation Pinheiro, Teresa / Natascha Ueckmann (Hgg.) (2005): Globalisierung avant la lettre. Reiseliteratur vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. Münster: LIT-Verlag (FOLIES 3), ISBN 3-8258-8749-9, 272 S. zum Verlag


Konstruktionen kollektiver Identität auf der Iberischen Halbinsel

Portugal und Spanien gehören seit 20 Jahren der EU an. Innerhalb dieser zwei Jahrzehnte haben die iberischen Staaten den Übergang von Diktaturen zu demokratischen Systemen vollzogen, haben ihre wirtschaftliche Rückständigkeit – eine Folge von Francos und Salazars Autarkiepolitik – überwunden und sich erneut Europa zugewandt. In dieser Zeit großer Veränderungen stellen sich Fragen zur eigenen Identität, denen es nachzugehen gilt. Wie werden in beiden Ländern neue Entwürfe einer nationalen Identität "verhandelt"? Welche Rolle spielen dabei Europa als supranationale, identitätsstiftende Struktur, die Regionen in latenter oder offener Konkurrenz zur Nation und die koloniale Vergangenheit als sinngebender Mythos einst hegemonialer Imperien?

Publikationen:

   Pinheiro, Teresa (2011): „Iberian Identities Between the Colonial Past and the European Present” in: Teresa Pinheiro, Beata Cieszynska, Eduardo Franco (Hgg.), Peripheral Identities: Iberia and Eastern Europe Between the Dictatorial Past and the European Present. Warschau u.a.: PearlBooks, ISBN 978-989-973-280-3, 299-312.
   Pinheiro, Teresa (Hg.) (2009): „Iberische Europa-Konzepte.“ Nation und Europa in Spanien und Portugal seit dem 19. Jahrhundert. Berlin: Duncker & Humblot (Chemnitzer Europastudien 10), ISBN 978-3-428-83110-4, 189 S.
   Pinheiro, Teresa (2009): „Die Erfindung Europas auf der Iberischen Halbinsel“ In: Dies. (Hg.), Iberische Europa-Konzepte. Nation und Europa in Spanien und Portugal seit dem 19. Jahrhundert. Berlin: Duncker & Humblot (Chemnitzer Europastudien 10), ISBN 978-3-428-83110-4, 7-17.
   Pinheiro, Teresa (2008): „La desconstrucción de España en relatos de viajes portugueses de finales del siglo XIX” in: Tobias Brandenberger / Elisabeth Hasse / Lydia Schmuck (Hgg.), A Construção do Outro: Espanha e Portugal frente a frente. Tübingen: Calepinus, ISBN: 987-3-9810911-4-4, 197-218.
   Pinheiro, Teresa (2008): „Iberische Sichten der EU-Osterweiterung” in: Mathias Niedobitek / Peter Jurczek (Hgg.), Europäische Forschungsperspektiven – Elemente einer Europawissenschaft. Berlin: Duncker & Humblot (Chemnitzer Europa-Studien 1), ISBN 978-3-428-12714-6, 385-408.
   Pinheiro, Teresa (2007): „¿Paraíso ibérico en tiempos de guerra? Visiones de España y Portugal en Cuadros de un viaje por España y Portugalde Willy Andreas y La noche de Lisboa de Erich Maria Remarque” in: Itinerários – Revista de estudios lingüísticos, literarios, históricos y antropológicos, ISSN 1507-7241, 6/2007, 235-254.
   Pinheiro, Teresa (2005): „Die Rückkehr der Karavellen. Brasilien, die Indianer und die Inszenierung nationaler Identität“ in: Tobias Brandenberger, Henry Thorau (Hgg.), Portugal und Spanien. Probleme (k)einer Beziehung. Portugal e Espanha: Encontros e Desencontros. Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang (Trierer Studien zur Literatur 45), S. 323-336, ISBN 3-631-53841-3, S. 323-336.



Iberische Migrationen

Migration hat in Portugal und Spanien eine lange Tradition. Während in den Zeiten der Kolonien Portugiesen und Spanier in die nationalen Überseegebiete auswanderten, trieben in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse der Iberischen Halbinsel die Menschen in die mitteleuropäischen Länder (insbesondere Frankreich, Deutschland, Schweiz und Luxemburg). Heute sind die beiden Emigrationsländer früherer Generationen zu Einwanderungsländern geworden (ein Phänomen, das bei genauerem Hinsehen nicht so neu ist, wie es zunächst erscheint). Im Hinblick auf die portugiesischen und spanischen Emigranten in europäischen Ländern wird der Frage nachgegangen, ob sich ihr Selbstverständnis im Laufe des europäischen Integrationsprozesses gewandelt hat. Im Hinblick auf die Situation in Portugal und in Spanien soll untersucht werden, wie in beiden Ländern mit kultureller Andersartigkeit umgegangen wurde und wird.

Publikationen:

   Pinheiro, Teresa (2012): „Museos, migración e identidad europea“ In: Enrique Banús / Cristina Branea (Hgg.), X Conference European Culture. Barcelona: Universitat Internacional de Catalunya, ISBN 978-84-695-0576-2, 222-229.
   Pinheiro, Teresa (2011): „Musealização da migração: memória ou esquecimento?“ in: Letras comVida - Revista do Centro de Literaturas e Culturas Lusófonas e Europeias da Faculdade de Letras da Universidade de Lisboa, 2, ISSN 1647-8088, 94-99.
   Pinheiro, Teresa (Hg.) (2010): Portugiesische Migrationen. Geschichte, Repräsentation und Erinnerungskultur. Wiesbaden: VS-Verlag (Beiträge zur Regional- und Migrationsforschung), 978-3-531-17075-6, 273  S., 30 Abb.
   Pinheiro, Teresa (2010): „Vernetzte Identitäten: Repräsentationen portugiesischer Emigration im deutschsprachigen virtuellen Raum“ In: Dies. (Hg.), Portugiesische Migrationen. Geschichte, Repräsentation und Erinnerungskulturen. Wiesbaden: VS-Verlag (Regional- und Migrationsforschung), 978-3-531-17075-6, 175-196.
   Pinheiro, Teresa (2010): „Einleitung: Deutschland, Portugal und die europäische Migrationsgeschichte des 20. Jahrhunderts“ In: Dies. (Hg.), Portugiesische Migrationen. Geschichte, Repräsentation und Erinnerungskulturen. Wiesbaden: VS-Verlag (Regional- und Migrationsforschung), 978-3-531-17075-6, 9-19.
   Pinheiro, Teresa (2008): „Emigration, Immigration and Interculturality: The Meaning of the European Year of Intercultural Dialogue in Portugal“ in: Eurolimes –Journal of the Institute for Euroregional Studies Oradea-Debrecen Jean Monnet European Center of Excellence, ISSN 1841-9259, 63-73.
   Pinheiro, Teresa (2007): „Eine neue Migrantenliteratur? Zur Überwindung des interkulturellen Dilemmas in den Gedichten einer deutschsprachigen portugiesischen Autorin“ in:>Henry Thorau (Hg.), Heimat in der Fremde – Pátria em terra alheia. 7. Deutsch-Portugiesische Arbeitsgespräche / Actas do VII Encontro Luso-Alemão, Berlin: Walter Frey, ISBN 978-3-938944-06, S. 148-159.



Erinnerungskulturen

Der gegenwärtige gesamteuropäische Erinnerungsboom hält nicht an den Pyrenäen an. Sowohl in Spanien als auch in Portugal sind die Diktaturen des 20. Jahrhunderts sowie die damit verbundenen Kriege Gegenstand aktueller Debatten in zahlreichen gesellschaftlichen Teildiskursen sowie in der Öffentlichkeit. Findet die gegenwärtige Aufarbeitung von Bürgerkrieg und Franquismus in der deutschsprachigen Wissenschaft ihren Niederschlag, so ist der Umgang mit dem Estado Novo und dem Kolonialkrieg in Portugal weitgehend unbekannt.

Publikationen:

   Pinheiro, Teresa (2010): „Facetten des erinnerungskulturellen Umgangs mit dem Estado Novo in Portugal“ in: Neue Politische Literatur, 55, 1/2010, ISSN: 0028-3320, 7-22
   Pinheiro, Teresa (2008): „Das ‚Verstummen’ des portugiesischen Tonfilms im Estado Novo“ in: Gisela Febel, Natascha Ueckmann (Hgg.), Europäischer Film im Kontext der Romania: Geschichte und Innovation (Akten der gleichnamigen Sektion des XXIX. Deutschen Romanistentages vom 25.9.-29.9.2005 in Saarbrücken). Münster: LIT-Verlag (FOLIES – Forum Literaturen Europas 5), ISBN 978-3-03735-971-6, 45-65.
   Pinheiro, Teresa (2008): „Memória histórica no Portugal contemporâneo” in: Anna Kalewska (ed.), Diálogos com a Lusofonia. Colóquio comemorativo dos 30 anos do Instituto de Estudos Ibéricos e Ibero-americanos da Universidade de Varsóvia. Warschau: Instituto de Estudos Ibéricos e Ibero-americanos da Universidade de Varsóvia, ISBN 978-83-60875-40-7 299-314.
   Pinheiro, Teresa (Hg.) (2007): Ehrendes Gedenken, Schatten der Vergangenheit: portugiesische Erinnerungskulturen. URL: http://www.tu-chemnitz.de/phil/europastudien/swandel/erinnerung



Repräsentationen von Alterität in der Frühen Neuzeit

Das 16. Jahrhundert ist eine besonders aufschlussreiche Epoche, um den europäischen Umgang mit Alterität zu untersuchen. Nachdem Kolumbus 1494 auf den Antillen landete und Pedro Álvares Cabral 1500 die Küste Brasiliens erreichte, hatten Europäer wie kaum sonst in der Geschichte die Gelegenheit, Menschen zu begegnen, die für sie völlig neuartig waren, und für deren Darstellung und Beschreibung weder Erfahrungen noch Formen vorlagen. In den Schriften von Augenzeugen, die sich in den ersten Jahrzehnten nach den Entdeckungen in der Neuen Welt aufhielten, treten die damit verbundenen Darstellungsprobleme in greifbarer Form zutage. Diese Schriften, die von Autoren unterschiedlicher nationaler Herkunft stammen, sind deshalb ein besonders geeignetes Material für die Untersuchung europäischer Formen der Konstruktion von Fremdheit.

Publikationen:

   Pinheiro, Teresa (2010): „Kulturübersetzung in den Schriften jesuitischer Missionare im Brasilien des 16. Jahrhunderts” in: Wibke Röber de Alencar Xavier, Ulrike Zeuch (Hgg.), Das Achtzehnte Jahrhundert. Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des achtzehnten Jahrhunderts. Kulturelle Übersetzung: Das Beispiel Brasilien, 4.2, 978-3835306554, 163-170.
   Pinheiro, Teresa (2009): „Encontros discursivos no Brasil quinhentista” in: Fernando Clara (Hg.), Outros Horizontes. Encontros luso-alemães em contextos coloniais. Lisboa: Colibri, ISBN: 978-972-772-953-1, 111-130.
   Pinheiro, Teresa (2008): „Die Gefangenschaftsberichte von Hans Staden und José de Anchieta zwischen Märtyrertum und Suspense“ in: Franz Obermeier / Wolfgang Schiffner (Hgg.), Die Wahrhaftige Historia – Das erste Brasilienbuch. Akten des Wolfhager Kongresses zu 450 Jahren Hans-Staden-Rezeption. Kiel: Westensee-Verlag (Fontes Americanae 2), ISBN 3-931368-68-8, 101-119.
   Pinheiro, Teresa (2008): „Iberian Jesuits worldwide. The influence of communication on the spread of Jesuit missions in the 16th century" in: Reiner Anderl, Bruno Arich-Gerz, Rudi Schmiede (Hgg.), Technologies of Globalization. Darmstadt: Technische Universität Darmstadt, ISBN 978-3-88607-155-5, S. 235-248.
   Pinheiro, Teresa (2007): „Monolithische und rissige Indianerbilder: José de Anchietas Indianerdarstellung zwischen Ethnologie und Mission“ in: Sociologus - Zeitschrift für empirische Ethnosoziologie und Ethnopsychologie / Journal for Empirical Social Anthropology 2/2007, ISSN 0038-0377, 207-226.
   Pinheiro, Teresa (2007): „Anchieta“ in: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.), Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVII. Nordhausen: Traugott Bautz 2007, ISBN: 9783883093932, S. 41-49.
   Pinheiro, Teresa (2006): „Alteridade cultural e reflexão antropológica nos escritos de Manuel da Nóbrega S.J.“ in: Brotéria 163/4 (Oktober), ISSN 0870-7618, S. 263-278.
   Pinheiro, Teresa (2005): Aneignung und Erstarrung. Die Konstruktion Brasiliens und seiner Bewohner in portugiesischen Augenzeugenberichten 1500-1595. Stuttgart: Steiner. 2004 (Beiträge zur Kolonial- und Überseegeschichte Band 89), ISBN 3-515-08326-X, 355 S. zum Verlag
   Pinheiro, Teresa / Fernando Amado Aymoré (2005): „Global denken, lokal handeln: Grundlagen und Praxis des frühneuzeitlichen Jesuitenordens“ in: Teresa Pinheiro, Natascha Ueckmann (Hgg.), Reiseliteratur und Globalisierung. Reiseliteratur vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. Münster: LIT-Verlag (FOLIES – Forum Literaturen Europas 3), ISBN 3-8258-8749-9, S. 21-34.



Periphere Identitäten: Die Iberische Halbinsel und Mittel- und Osteuropa zwischen diktatorischer Vergangenheit und europäischer Gegenwart

1. Projektverantwortliche Eduardo Franco (Universität Lissabon, Universität Aveiro), Teresa Pinheiro (Technische Universität Chemnitz), Beata Cieszynska (Universidade de Lisboa)

2. Projektbeschreibung Mit dem Ende des Ostblocks haben sich das "Alte Europa" der Europäischen Gemeinschaften und die mittel- und osteuropäischen Länder einander angenähert. Diese Annäherung wurde durch die letzten Erweiterungsrunden der Europäischen Union im Mai 2004 und im Januar 2007 institutionell gefestigt. Dabei verläuft der allmähliche Zusammenschluss zwischen dem Europa der 15 und den neuen Unions-Mitgliedern in einem asymmetrischen Prozess: Fließen die Investitionen derzeit von Westen nach Osten, so zeigen die Migrationsbewegungen in die entgegengesetzte Richtung. Auch im neuen Europa lässt sich ein altes Zentrum bestimmen, in dem sich nach wie vor die Aufmerksamkeit bündelt. Für die neuen Mitglieds- und Kandidatenländer bildet die Triangel Berlin-Paris-London mit Brüssel in seiner Mitte einen politischen und wirtschaftlichen Anziehungspol; umgekehrt bereichern die neuen EU-Staaten Europa um neue Peripherien, die sich prioritär mit dem Zentrum auseinandersetzen, die aber auch – weniger beachtete – Kontakte und Netzwerke mit anderen Peripherien anknüpfen und unterhalten.

Die Präsenz Mittel- und Osteuropas ist in den etablierten EU-15-Staaten nicht überall die gleiche. Deutschland unterhält aufgrund historischer Verflechtungen und seiner geografischen Lage sowie als Großinvestor rege Beziehungen zum osteuropäischen Raum, und zwar sowohl in Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft als auch in den alltäglichen Begegnungen der Menschen. An den westlichen Rändern Europas hingegen – in Irland oder Portugal – bestehen weniger dichte Beziehungen zu Osteuropa; zugleich prägt die zunehmende Präsenz von Migranten aus osteuropäischen Ländern die kollektive Wahrnehmung der neuen EU-Mitglieder.

Hier setzt die Tagung Peripheral Identities: Iberia and Eastern Europe between dictatorial past and European present an. Wenn im Prozess der Erweiterung Europas die Beziehungen zwischen „Zentrum“ und „Peripherie“ sowohl die Politik als auch die öffentliche Wahrnehmung des historischen Prozesses bis heute dominieren, so machen Einblicke in die direkten Beziehungen der Peripherien und Semi-Peripherien eine andere Dimension der Dynamik europäischer Integration sichtbar. Diese Beziehungen sollen anhand der gegenseitigen Wahrnehmungen der iberischen und der mittel- und osteuropäischen Länder und anhand von Vergleichen ihrer nationalen Identitätsbildungen näher untersucht werden.

Stellvertretend für die mittel- und osteuropäischen Länder, die 2004 und 2007 der EU beigetreten sind, werden die Beziehungen Polens, Rumäniens und Tschechiens zu Portugal und Spanien im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen. Zudem sollen Arbeiten zu den Beziehungen zwischen den iberischen und weiteren ehemaligen Ostblock-Staaten einbezogen werden. Die historische Analyse von portugiesischen und spanischen Alteritätsdiskursen über Mittel- und Osteuropa macht es unumgänglich, die Sowjetunion als Führungsmacht des Ostblocks sowie die DDR als politisch wichtigen Akteur zu berücksichtigen.

Die Schwerpunktsetzung auf Portugal und Spanien einerseits und Polen, Rumänien, Russland und Tschechien andererseits ist für das Thema der Peripherie-Peripherie-Beziehungen aus verschiedenen Gründen besonders gut geeignet:

1. Die portugiesische und die spanische Geschichte des 20. Jahrhunderts und insbesondere die jeweilige Europapolitik zeigen in mancher Hinsicht einen ähnlichen, wenn auch phasenverschobenen und „spiegelbildlichen“ Verlauf zu der der ausgewählten osteuropäischen Länder: Jahrzehnte andauernden rechtsorientierten Diktaturen folgte deren Zusammenbruch und ein weitgehend konsensueller Übergang zu einem demokratischen System; die neue politische Ordnung und die marktwirtschaftlichen Strukturen wurden durch die Orientierung an Europa gestützt, die im Beitritt Portugals und Spaniens zur EWG 1986 bzw. der 10 mittel- und osteuropäischen Beitrittsländer 2004 / 2007 zur EU mündete.

2. Portugals und Spaniens EWG-Beitritt stellte die damals zehn Mitgliedsstaaten zum ersten Mal vor die Herausforderung, Anstrengungen für eine wirtschaftliche und soziale Kohäsion Europas zu unternehmen. Zeichnete sich bereits mit dem Beitritt Griechenlands 1981 ab, dass die fortschreitende europäische Integration die Förderung „strukturschwacher“ Länder impliziert, so wurde diese Erkenntnis mit dem Beitritt der iberischen Staaten durch die Gründung des Kohäsionsfonds und der europäischen Regionalpolitik in langfristige politische Maßnahmen und Institutionen umgesetzt. Die EU-Erweiterungen von 2004 und 2007 stellen die EU vor ähnliche Herausforderungen, reformbedürftige Ökonomien zu integrieren. Die Tschechische Republik besitzt eine mit Portugal vergleichbare Bevölkerungsgröße und Wirtschaftskraft und -struktur; Polen und Spanien nehmen aufgrund der geographischen Lage, der Bevölkerungszahl und der Wirtschaftstruktur ähnliche (semi-periphere) Stellungen in Europa ein. Rumänien bildet aufgrund seiner stark subventionsbedürftigen Strukturen und seiner gegenwärtigen Emigrationsbewegungen (u. a. nach Portugal und Spanien) ein Pendant zu den Beitrittsländern der 80er Jahre. Diese Parallelen machen Vergleiche interessant, die den Verlauf des Beitritts und die gegenseitige Wahrnehmung untersuchen, deren Spektrum von kühler Distanz bis zur warmherzigen Solidarität reichen kann.

3. Mit dem EU-Beitritt und dem damit einhergehenden Anwachsen von Wirtschaftskraft und Lebensstandard wurden die traditionellen Auswanderungsländer Portugal und Spanien allmählich auch zu Einwanderungsländern. Seit den späten 1990er Jahren stieg die Immigration vor allem aus Rumänien, Moldawien, Russland und der Ukraine deutlich an. Osteuropa ist dadurch in Gestalt osteuropäischer Menschen zu einer alltäglichen Realität in Portugal und Spanien geworden. Die Immigranten aus den ehemaligen "Ostblock"-Ländern konfrontieren die iberischen Gesellschaften mit sozialen und kulturellen Realitäten, die im portugiesischen und spanischen mental mapping zuvor unter dem Sammelbegriff "Sowjetunion" subsumiert wurden.

4. Allen Ländern gemeinsam ist die Tatsache, dass ihre Identitätsbildungen geprägt sind von der Erfahrung langlebiger autoritärer Regimes im 20. Jahrhunderts und von einer darauf folgenden Phase der Orientierung an jenem einstmals "fernen", gar feindlichen Europa. Anders jedoch als in Portugal und Spanien, wo sich die Diktatur von innen etablierte, wurde sie in Polen, Tschechien und Rumänien von einer Hegemonialmacht aufgezwungen, sodass die Wiedererlangung der Demokratie mit der Wiedererlangung der politischen Souveränität einherging. Deshalb scheinen heutige Entwürfe nationaler Identität in den osteuropäischen Ländern stärker durch eine Abgrenzung von der Ära der Diktatur geprägt zu sein als auf der Iberischen Halbinsel – zumindest geht eine Vermutung in diese Richtung. Zugleich scheint Europa als Bezugsrahmen für eine nationale Identitätsbildung in den EU-Ländern Ostmitteleuropas eine wichtigere Rolle zu spielen als in Portugal und Spanien, da die damit verbundene West-Orientierung zugleich eine Distanzierung vom noch immer als bedrohlich empfundenen "Osten" bedeutet.

Die neuen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten beeinflussen die Entwürfe nationaler Identität in den iberischen und in den mittel- und osteuropäischen Ländern, und sie beeinflussen auch die gegenseitigen Wahrnehmungen und Repräsentationen. Die Bestimmung nationaler Identität beruht sowohl auf Selbstwahrnehmung als auch auf Abgrenzung von anderen Kollektiven. Deshalb werden zum einen die gegenseitigen Repräsentationen der hier berücksichtigen Länder untersucht. Zum anderen sollen die Bezugnahme zur nahen Vergangenheit sowie die Beziehung zu Europa als Bestandteile von Konstrukten nationaler Identität in den genannten Ländern verglichen werden.

Ziel 1: Gegenseitige Repräsentationen

Zum gegenwärtigen Bild Portugals und Spaniens in Polen, Rumänien, Russland oder Tschechien ist wenig bekannt; Publikationen liegen nur vereinzelt in den Landessprachen vor (vgl. Anlage 4: Bibliografie). Die Verhandlungen im Vorfeld des EU-Beitritts, das ermutigende oder warnende Beispiel der portugiesischen und spanischen Entwicklungen als EU-Mitglieder und die Erfahrungen mit den iberischen Staaten als Gastländern einer eigenen Emigranten-Diaspora haben offenbar die gegenwärtigen Repräsentationen Portugals und Spaniens in den mittel- und osteuropäischen Ländern geprägt. Da es jedoch noch an Untersuchungen fehlt, sind nur wenige Einzelheiten bekannt. Die Beiträge der Tagung sollen helfen, diese Lücke zu schließen.

Die heutige Wahrnehmung der mittel- und osteuropäischen Länder in Portugal und Spanien ist ebenfalls ein offenes Forschungsfeld (vgl. zu einzelnen Studien Anlage 4: Bibliographie). Der Beitritt dieser Länder zur Europäischen Union veränderte nicht nur Portugals und Spaniens Stellung in der EU, sondern auch ihre direkten Beziehungen zu diesen Ländern jenseits des früheren "Eisernen Vorhangs". Der portugiesische und spanische wissenschaftliche und politische Diskurs zur EU-Osterweiterung beklagt die Folgen für die jeweiligen Wirtschaften und politischen Positionen in der EU, ist jedoch frei von "Eifersucht", die sich etwa gegen die Beitrittskandidaten richten würde. Mit der Präsenz osteuropäischer Migranten sind zugleich die neuen Mitglieder auch im portugiesischen und spanischen Alltag sichtbar geworden. Unklar bleibt jedoch, wie in den portugiesischen und spanischen Medien diese neuen sozialen und kulturellen Gegebenheiten – etwa im Vergleich mit der "traditionellen" lusophonen Einwanderung aus Afrika und Brasilien in Portugal und mit der "traditionellen" spanischsprachigen Einwanderung aus Lateinamerika in Spanien – reflektiert wird.

Fremdbilder sind nicht nur durch aktuelle Interaktionen geprägt, sie knüpfen zugleich an frühere Diskurse an. Aus diesem Grund soll nicht nur die Gegenwart, sondern ebenso eine historische Perspektive beleuchtet werden. Das gesamte 20. Jahrhundert bietet einen Fundus an gegenseitigen Repräsentationen, die vermutlich die heutige Perzeption beeinflussen. Die publizistischen und literarischen Äußerungen in den damaligen Ostblockländern zum Franquismus, zum portugiesischen Estado Novo, zu Salazars Kolonialpolitik und zum portugiesischen Kolonialkrieg bieten gute Anhaltspunkte für historiographische Sondierungen, ebenso wie die propagandistische Abwertung des kommunistischen Ostens in den ideologischen Stellungnahmen der iberischen Diktaturen. Bedeutsam sind auch die Repräsentationen im politischen und öffentlichen Diskurs während der spanischen transición und der portugiesischen Nelkenrevolution 1974, ebenso wie die Protest- und Reformbestrebungen in Rumänien, Polen oder der Tschechoslowakei.

Ein großer Teil der Beiträge zu den gegenseitigen Repräsentationen wird in Form von Fallstudien überwiegend unbekanntes Material präsentieren.

Ziel 2: Konstruktionen nationaler Identitäten

In den letzten Jahren hat das Thema des kollektiven Gedächtnisses in Europa an Bedeutung gewonnen. Mit dem Verschwinden der letzten Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs und der Shoa und mit der medialen Revolution der letzten Jahre beobachten wir gegenwärtig den Übergang des interpersonalen "kommunikativen" in ein institutionell gestütztes "kulturelles" Gedächtnis (Assmann 1992). Dies gibt Anlass für öffentliche Verhandlungen um die Formen und Modalitäten der öffentlich gestifteten Erinnerung. In Deutschland haben die Diskussionen um die Errichtung des Holocaust-Mahnmals in Berlin gezeigt, dass es für die kollektive Selbstvergewisserung einer Gesellschaft notwendig ist, ihre Erinnerung kulturell zu verankern.

In durchaus vergleichbarer Weise – in öffentlicher Diskussion, aber zugleich im wissenschaftlichen Diskurs verankert – finden in Portugal, Spanien, Polen, Tschechien und Rumänien Debatten über den Umgang mit der näheren Vergangenheit statt. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Konstruktion nationaler Identität. Sowohl die Erfahrung der langen totalitären Regimes als auch die Orientierung an der Europäischen Union, die unmittelbar nach dem Ende ihrer Diktaturen einsetzte, spielen in den heutigen Inszenierungen nationaler Identität eine Rolle.

Gerade die Europäische Integration ist ein besonderer Bestandteil nationaler Identität. Da die Diktaturen in allen hier berücksichtigten Ländern mit einer "Isolierung von Europa" einhergingen, gleicht der Beitritt zur Europäischen Union einer "Rückkehr" oder einer "Neuentdeckung" Europas. Mit ihr verbunden ist der Versuch, an frühere Europa-Konzepte anzuknüpfen. Wie Europa in den einzelnen Ländern heute "gedacht" wird, an welche Traditionen des Europa-Gedankens solche Europa-Entwürfe anknüpfen und welche Rolle sie in der aktuellen Bestimmung nationaler Identität spielen, soll ein weiteres Thema der Tagung sein.

Bislang wurde eine Reihe von Untersuchungen zu einzelnen Ländern durchgeführt, die eine gute Grundlage für weitere Überlegungen bilden. Vergleichende Untersuchungen zu Erinnerungskulturen in den iberischen und mittel- und osteuropäischen Ländern liegen jedoch kaum vor (zu einem polnisch-spanischen Vergleich siehe Troebst 2003, 2004). Deshalb soll mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Spanien und Tschechien eine Forschergruppe zu diesem Thema gebildet werden. Im Rahmen eines Projekts sollen vergleichende Untersuchungen zu den jeweiligen Erinnerungskulturen und Identitätsentwürfen entstehen.

3. Aktivitäten Tagung Peripheral Identities: Iberia and Eastern Europe between dictatorial past and European present

Die Tagung Peripheral Identities soll den Diskussionen über das Thema der Identitätskonstruktionen an den europäischen Peripherien ein interdisziplinäres Forum geben und den Austausch über Länder- und Fachgrenzen hinweg anregen. Unter den bislang angemeldeten Beiträgen sind die Rechts-, Politik-, Kultur- und Geschichtswissenschaften, die Linguistik sowie die iberischen und die slawischen Philologien vertreten. Die Tagung wendet sich darüber hinaus an alle sozial- und kulturwissenschaftlichen Fächer, die zu dem Thema beitragen können.

4. Förderung Sächsisch-Tschechisches Hochschulkolleg Calouste Gulbenkian Fundation Instituto Camões

5. Publikationen

   Pinheiro, Teresa, Beata Cieszynska, Eduardo Franco, Hgg. (2011): Peripheral Identities: Iberia and Eastern Europe Between the Dictatorial Past and the European Present. Warschau u.a.: PearlBooks, ISBN 978-989-973-280-3, 352 S.
   Pinheiro, Teresa, Beata Cieszynska, Eduardo Franco (2011): "Mapping National and European Identities. Eastern Europe and Iberia between Centres and Peripheries" in: Teresa Pinheiro, Beata Cieszynska, Eduardo Franco (Hgg.), Peripheral Identities: Iberia and Eastern Europe Between the Dictatorial Past and the European Present. Warschau u.a.: PearlBooks, ISBN 978-989-973280-3, 9-21.
   Pinheiro, Teresa, Beata Cieszynska, Eduardo Franco, Hgg. (2010): Europa de Leste e Portugal. Realidades, relações e representações. Lisboa: Esfera do Caos, ISBN 978-989-8025-98-2, 262 S.



Europa-Konzepte

1. Projektverantwortliche Eduardo Franco (Universität Lissabon, Universität Aveiro), Teresa Pinheiro (Technische Universität Chemnitz), Beata Cieszynska (Universidade de Lisboa)

2. Projektbeschreibung Am 29. September 1953 hielt José Ortega y Gasset in München einen Vortrag mit dem Titel „Gibt es ein europäisches Bewußtsein?“. Diese Frage kam nicht von ungefähr: Eine Reihe europäischer Staaten zeigte sich entschlossen, auf den Trümmern des Zweiten Weltkriegs den Prozess der europäischen Einigung voranzutreiben. Am 9. Mai 1950 hatte Robert Schuman mit dem Plan zur Schaffung einer Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl den Grundstein für die europäische Integration gelegt. In dieser Anfangszeit des politischen Projekts Europa vertrat Ortega y Gasset die Ansicht, dass eine europäische Einigung ohne einen Grundstock, eine verbindende Idee, nicht möglich sei. „Dieses Grundkapital“ so der spanische Philosoph, „kann aber nur in einem gemeinsamen Kulturbewusstsein bestehen, das schon da sein muß“ (Ortega y Gasset 1954: 6). Etwa vierzig Jahre später, in einem weiteren Schlüsselmoment der europäischen Integration, nämlich im Februar 1992 nach der Unterzeichnung des Vertrags über die Europäische Union in Maastricht, kommentierte der damalige EU-Kommissionspräsident Jacques Delors die Zukunft Europas mit folgenden Worten: „If in the ten years ahead of us we do not succed in giving Europe its soul, a spiritual dimension, true significance, then we will have been wasting our time […] The potential of the Maastricht Treaty will not be realized without some form of inspiration“ (Delors 1992). Mit Ortega y Gasset teilte Jacques Delors die Auffassung, dass das Projekt Europa nicht auf einen politischen und wirtschaftlichen Zweckverband reduziert werden könne, sondern dieser einer geistigen Verbundenheit bedürfe und erst auf der Basis einer gemeinsamen europäischen Identität zu verwirklichen sei. Zudem müsse diese „Seele Europas“ nicht bloß „schon da sein“, sondern von den politischen Akteuren aufgenommen und den europäischen Institutionen gleichsam eingehaucht werden. Die gegenwärtigen Zeitläufte begünstigen erneut eine intensivierte Beschäftigung mit Fragen nach einer europäischen Identität. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts erlebt die Europäische Union einen nie erreichten Grad an Integration. Die Erweiterung der Union um zwölf neue Mitglieder innerhalb von drei Jahren bei gleichzeitiger Schaffung einer rechtlichen und institutionellen Neuordnung auf der Grundlage des Lissabonner Vertrags und der Aussicht auf weitere Mitgliedschaften von Gewicht markieren diese jüngste Etappe im Einigungsprozess, von der manche glauben, dass Europa nun sowohl geographisch als auch organisatorisch-institutionell an seine Grenzen stoße. Die mangelnde Akzeptanz der vorgeschlagenen konstitutionellen Ordnung Europas in der Bevölkerung, die aus Umfragen und Abstimmungen spricht, wird nun als Zeichen für eine geringe Identifizierung der Europäer mit dem Projekt Europa gelesen. Die Ablehnung der Verfassung für Europa 2005 in Frankreich und den Niederlanden sowie die Absage an den Lissabonner Vertrag durch die irische Bevölkerung im Sommer 2008 ließen bei den Anhängern des Integrationsprozesses den Wunsch aufkommen, die Ausbildung und Festigung einer europäischen Identität stärker zu fördern. Nach fünfzig Jahren europäischer Institutionen deutet für sie vieles darauf hin, dass ein europäisches Bewusstsein fehle, das in der Lage wäre, die weiterentwickelten gemeinschaftlichen Institutionen zu tragen. Ein solches europäisches Bewusstsein gilt ihnen jedoch als Voraussetzung dafür, dass Europäer und Europäerinnen mit Hilfe dieser Institutionen und der darin abgestimmten gemeinschaftlichen Willensbildung die globalen Herausforderungen wie den Klimawandel, die Veränderungen der internationalen Arbeitsteilung, turbulente Finanzmärkte und demographische Übergänge bestehen und die Position Europas in der Welt verteidigen können. Die politische Konstruktion Europas ist somit von einem besonderen Interesse an einer kollektiven Identität begleitet, die Europa zu einer „vorgestellten Gemeinschaft“ (vgl. Anderson 1983) macht. Der italienische Politikwissenschaftler Gian Enrico Rusconi forderte 2007, eine europäische Identität müsse aktiv aufgebaut werden, da eine solche, ähnlich den nationalen Identitäten, nicht spontan entstehen würde, andererseits jedoch für die Konsolidierung der Europäischen Union unabdingbar sei (vgl. Rusconi 2007). Die 2007 von der Berliner Konferenz gegründete Initiative „Europa eine Seele geben“ (vgl. Berliner Initiative 2008) sowie Erhard Buseks Buch Eine Seele für Europa von 2008 (vgl. Busek 2008) sind weitere Initiativen, die in der Schaffung einer gemeinsamen europäischen Identität die Voraussetzung für die Zukunft der Europäischen Union sehen.

a) Wissenschaftliche Zielsetzung Ziel der Tagung Ideas of Europe / Ideas for Europe ist eine erkenntnisorientierte Erörterung von Konzepten eines geeinten Europa, die im Spannungsfeld zwischen politischer Integration und kultureller Identität in verschiedenen Epochen entstanden sind. Das Augenmerk richtet sich auf semantische Felder des Namens oder Begriffs „Europa“ sowie auf ikonografische Repräsentationen zu bestimmten Zeitpunkten der europäischen Geschichte. Diskursive Verknüpfungen zu benachbarten oder konkurrierenden Begriffen wie "Alteuropa", "Okzident", "Abendland", "Nation" oder "Christentum" sollen berücksichtigt werden. Die Einbettung der Europa-Diskurse in ihren jeweiligen historischen Kontext gestattet es nicht allein, die Historizität der Europa-Bilder herauszuarbeiten. Gesamteuropäische Kriege, kulturelle und religiöse Gegenbilder und die Gegenüberstellung mit außereuropäischer Alterität wirkten sich auf die Entstehung und Ausprägung von Europa-Gedanken aus. Historische Europa-Konzepte wurden unter anderem religiös begründet, lösten sich aber im Laufe der Zeit von ihrer religiösen Begründung, was die Frage aufwirft, ob und ggf. welche Werte in säkularisierten Europa-Ideen die religiösen ersetzten. Auch außerhalb Europas entstanden Europa-Bilder – man hat nach den Umständen ihrer Entstehung zu fragen und ihren Charakter zu analysieren. Schließlich ist auch für die aktuellen Europa-Diskurse zu klären, was sie charakterisiert und wie der politische Kontext ihr Profil bestimmt. Die ausgewählten Europa-Ideen sollen aus einer historischen, einer außereuropäischen oder einer prospektiven Perspektive beleuchtet werden. Da Vorstellungen eines geeinten Europa wesentlich älter sind als die Europäische Gemeinschaft, liegt ein Schwerpunkt der Tagung auf der Retrospektive, in der historische Europa-Konzepte dargestellt und diskutiert werden. Dabei geht es um Vorstellungen Europas von der Antike bis in die jüngste Vergangenheit. Der historische Vergleich macht Unterschiede wie Parallelen zwischen diversen Konzepten sichtbar, zugleich gestattet deren Einbettung in den historischen Kontext einen Blick auf mögliche Konjunkturen oder Konstanten. Die historischen „Folien“ lassen schließlich auch Umrisse und Profile heutiger Konzepte für eine europäische Identität erkennen. Ein Blick von außen auf Europa kann – in der Vergangenheit oder in der Gegenwart – an Eigenheiten haften bleiben, die aus einer Binnenperspektive nicht wahrgenommen würden. Montesquieus Lettres persanes von 1721 waren ein rhetorischer Versuch, die Außenperspektive anzunehmen, um Europas Vorzüge und Probleme zu erkennen. Doch liegen auch Zeugnisse afrikanischer, amerikanischer oder asiatischer Reisender und arabischer Beobachter vor, sowie solcher, die aus der Peripherie in die Zentren Europas gelangten und ihre Erfahrungen dokumentierten. In diesem Spiegel erscheinen Europa-Ideen in ungewohnter Gestalt, die die Innensicht wesentlich ergänzen. Die Reflexion über die Zukunft Europas bildet den dritten Schwerpunkt der Veranstaltung. Diese Reflexion erschöpft sich nicht in Prognosen über politische und wirtschaftliche Entwicklungen. Von besonderer Bedeutung ist die Frage der Identifikation der EU-Bürger und -Bürgerinnen mit dem politischen Projekt Europas. Prospektive Entwürfe einer europäischen Identität, die innerhalb der Europäischen Kommission, in nationalen politischen Institutionen, in den Medien oder auch im Rahmen von Bürgerinitiativen entstehen, sollen dabei analysiert, verglichen und diskutiert werden. Für die zeitliche Gliederung wurden heuristisch fünf Sektionen formuliert, denen die Beiträge zugeordnet werden. Diese Gliederung versteht sich nicht als eine strikte und kann noch modifiziert werden.

b) Sektionen:

(i) Europa avant la lettre Die Entführung Europas oder die biblische Völkertafel gaben Europa scheinbar einen mythischen Ursprung, allerdings handelt es sich hierbei um spätere Interpretationen der antiken und biblischen Mythen. In der Antike und im Mittelalter war der Europa-Begriff auf die Geographie bzw. eine religiöse Semantik beschränkt (vgl. Baumgärtner/Sick 2007: 494). Doch scheinen immer wieder Konflikte wie die Perserkriege und die Expansion des Osmanischen Reichs Anlass für kulturell begründete Europa-Konzepte gegeben zu haben. Im ersten Rahmenthema soll dargelegt werden, welche Europa-Konzepte aus der Lektüre antiker und mittelalterlicher Quellen sprechen und welche geographische und ideelle Vorstellung Europas in verschiedenen zeitlichen Kontexten ausgeformt waren. Besonderes Augenmerk verdient die Frage nach der Herausbildung einer gesamteuropäischen Identität infolge der Konfrontation mit kulturellen und religiösen Gegenspielern.

(ii) Europa im Anbruch der Neuzeit Die Konzentration auf nationale Werte und die Religionskriege der Frühen Neuzeit behinderten die Fortentwicklung gesamteuropäischer Vorstellungen. Das im Mittelalter bindende Element der Religion wurde im 16. Jahrhundert zum Zankapfel unter den europäischen Fürsten. Doch trug die zeitgleiche europäische Expansion nicht nur zu einer Revolution des europäischen Weltbilds bei, sondern konfrontierte die europäische Intelligenz mit außereuropäischen Kulturen und ihrer eindrücklichen Andersartigkeit. Das wirft die Frage auf, wie die „Gründungsväter“ der Neuzeit über ihre eigene europäische Identität dachten. Zugleich markieren historische Ereignisse wie etwa die Belagerung Wiens 1529 durch das osmanische Heer diese Ära, und es soll geklärt werden, welche Rolle sie in der Herausbildung eines europäischen Bewusstseins spielten.

(iii) Europa zwischen Aufklärung und Holocaust Die Aufklärung wird in der Forschung zu Europa-Konzepten oft als die Epoche angesehen, in der sich die Vorstellungen Europas von christlichen Denkmustern emanzipierten (vgl. Durchhardt 1992: 121). Zugleich erlebte die Idee der europäischen Einheit während der Aufklärung eine Hochkonjunktur. Unter dem Zeichen der Vernunft und der Säkularisierung kritisierten die Aufklärer die Uneinigkeit der Völker Europas. Doch blieb die Uneinigkeit Europas im Zeitalter der Nationalstaaten die politische Dominante und kulminierte schließlich in den Weltkriegen. Viele Visionen und Projekte bezüglich der europäischen Identität und Zukunft kennzeichnen die Zeit zwischen Aufklärung und Holocaust, aber auch reale Alpträume. Die Konzepte eines föderalen Europa erscheinen insgesamt als ein Gegengewicht zur zunehmenden nationalen Zersplitterung, was Gegenstand einer genaueren Bestandsaufnahme und Reflexion werden soll.

(iv) Europa in den Augen der Anderen Über Jahrhunderte zeichneten sich die Europäer dadurch aus, dass sie in alle Teile der Welt expandierten. Doch seit den ersten Entdeckungsfahrten im Atlantik führte die europäische Expansion ebenfalls Vertreter außereuropäischer Kulturen nach Europa. Aus ihren Zeugnissen und Schriften lassen sich die Repräsentationen Europas rekonstruieren, mit denen uns die Völker anderer Kontinente begegnen. Insbesondere in den europäischen Kolonien in Asien und Afrika entstanden im 19. und 20. Jahrhundert ergiebige Quellen zum Bild des weißen Europäers (vgl. etwa Riesz 2003), das durch die asymmetrischen kolonialen Verhältnisse geprägt war. Ähnliches gilt für die arabische Welt oder für die Randbereiche Europas, etwa die Inuit Grönlands und deren Wahrnehmung der (urbanen) europäischen Zivilisation (vgl. Harbsmeier 2001). Ein Blick von den amerikanischen Subkontinenten gestattet wiederum, die Rolle Europas in der Herausbildung latein- und nordamerikanischer kollektiver Identität zu erkunden; die Frage, ob diese Identität auf der Grundlage europäischen Erbes oder in Abgrenzung zu ihm zu sehen sei, bewegt die Betroffenen bis heute.

(v) Europa und seine Zukunft Befürworter einer fortgesetzten europäischen Integration sehen die Weiterentwicklung Europas durch scheiternde Verfassungsentwürfe blockiert und fürchten, dass nationale Ansprüche das gemeinsame Projekt weiter bremsen könnten. Sie stellen die Frage nach der Zukunft Europas in einer Welt globaler Hoffnungen und ebenso großer Risiken, und fordern eine neue Vision, die die Bürger in ihrem Selbstverständnis als Europäer erfasst. Die Suche der politischen Eliten nach einem europäischen Geschichts- und Kulturbewusstsein und ihre Forderung nach einer gemeinsamen Erinnerungskultur sind zunächst als standortgebunde Konstrukte im Prozess der europäischen Integration zu sehen. Deren Semantik steht allerdings in mehr oder weniger ausgeprägter Kontinuität zu älteren Europa-Konzepten.

3. Aktivitäten Tagung Ideas of | for Europe, Technische Universität Chemnitz, 6.-9. Mai 2009.

4. Förderung Calouste Gulbenkian Fundation CLEPUL Instituto Camões Instituto Cervantes FCT REN TU Chemnitz

5. Publikation

   Pinheiro, Teresa, Beata Cieszynska, Eduardo Franco, Hgg. (2012): Ideas of | for Europe – An Interdisciplinary Approach to European Identity. Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang, ISBN 978-3-631-61974-2, 724 S.
   Pinheiro, Teresa, Eduardo Franco (2012): "Being the Face of Europe or Bringing Up the Rear – Ideas of Europe in Portugal, 16th to 18th Century" in: Teresa Pinheiro / Beata Cieszynska / Eduardo Franco (Hgg.): Ideas of | for Europe – An Interdisciplinary Approach to European Identity. Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang, ISBN 978-3-631-61974-2, 231-249.
   Pinheiro, Teresa (2009): "Die Erfindung Europas auf der Iberischen Halbinsel" in: Dies. (Hg.), Iberische Europa-Konzepte. Nation und Europa in Spanien und Portugal seit dem 19. Jahrhundert. Berlin: Duncker & Humblot (Chemnitzer Europastudien 10), ISBN 978-3-428-83110-4, 7-17.

Koop. mit ibero-amerikanischen Institutionen

Universitäten: Santiago de Compostela, Alcala de Henares, Rovira i Virgili, Minho, Porto, Lisboa

Beratungstätigkeit/Arbeit in Gremien

Seit 2010 Gutachterin für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) Seit 2005 Sondergutachterin für die Alexander von Humboldt-Stiftung für die Bereiche Kulturwissenschaften, Iberische Halbinsel und La-teinamerika April 2002-Juli 2004 Gutachterin für die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V.

Sonstige wissenschaftliche Tätigkeiten

Seit Oktober 2009 Mitglied des Advisory Board von Proceedings of the Institute for European Studies, International University Audentes, Tallinn Seit September 2010 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Zeitschrift Letras Convida. Seit Juli 2006 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des „Instituto Europeu de Ciências da Cultura“ und der dort angebotenen BA-, MA- und Promotionsstudiengängen 2006-2010 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Museums „Museu da Emigração e das Comunidades“ (Sitz: Casa da Cultura, Fafe) Seit Februar 2006 Mitglied der Forschungsgruppe „Europäische Sprachen und Kul-turen“ am CLEPUL - Centro de Literaturas de Expressão Portu-guesa das Universidades de Lisboa (Sitz: Universität Lissabon)


Akademische Funktionen

Seit Oktober 2012 Studiendekanin der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Chemnitz Seit März 2012 Vorstandsmitglied der Akademie für Wissenstransfer der Techni-schen Universität Chemnitz Seit September 2011 Vorstandsmitglied des Deutschen Lusitanistenverbands (DLV) Juli 2010-Juli 2011 Direktorin des Instituts für Europäische Studien Okt. 2009-Juli 2011 Fakultätsratsmitglied der Philosophischen Fakultät (TU Chem-nitz) Dez. 2008-Juli 2010 Stellvertretende Direktorin des Instituts für Europäische Studien Seit 2007 Vorstandsmitglied des Instituts für Europäische Studien Seit 2007 Verantwortliche auf deutscher Seite für die Forschungskoopera-tion zwischen dem Instituto Camões und der Technischen Uni-versität Chemnitz. Seit 2007 Vorstandsmitglied der International Society for Iberian-Slavonic Studies (CompaRes) Seit 2005 Mitglied sämtlicher Promotions-, Habilitations- und Berufungs-kommissionen an der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Chemnitz Seit 2005 Beauftragte der Module KK1 – Kultur- und Länderstudien West-europas (Kernstudium) –, KV1 – Kultur- und Länderstudien Westeuropas (Vertiefungsstudium) – und B3 – Einführung in die Kulturwissenschaften – des Studiengangs Europa-Studien (TU Chemnitz) 2004-2012 Verantwortliche für die ERAMUS-Partnerschaften zwischen der Universidad de Alcalá de Henares, der Universidad de Huelva, der Universidade de Santiago de Compostela, der Universidade da Coruña, der Universitat de Vic, der Universitat Rovira i Virgili, der Universidade do Porto, der Universidade de Lisboa, der Univer-sidade Nova de Lisboa, der Universidade do Minho (Portugal), der Universitat Oradea (Rumänien), der Pannon Egyetem (Ungarn), der Universität Rousse und der Universität Veliko Tarnovo (Bulgarien) und der TU Chemnitz

Publikationen (Auswahl)

1. Bücher Monographie 2004 Aneignung und Erstarrung. Die Konstruktion Brasiliens und seiner Bewohner in portugiesischen Augenzeugenberichten 1500-1595. Stuttgart: Steiner (Beiträge zur Kolonial- und Überseegeschichte Band 89), ISBN 3-515-08326-X, 355 S., 13 Abb. Herausgaben 2013 (mit Beata Cieszynska, Eduardo Franco): Repensar a Europa. Eu-ropa de Longe, Europa de Perto. Lisboa: Gradiva, ISBN 978-989-616-531-4, 356 S. 2012 (mit Beata Cieszynska, Eduardo Franco): Ideas of | for Europe – An Interdisciplinary Approach to European Identity. Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang, ISBN 978-3-631-61974-2, 724 S. 2011 (mit Beata Cieszynska, Eduardo Franco): Peripheral Identities: Iberia and Eastern Europe Between the Dictatorial Past and the European Present. Warschau u.a.: PearlBooks, ISBN 978-989-973-280-3, 352 S. 2010 Portugiesische Migrationen. Geschichte, Repräsentation und Erin-nerungskultur. Wiesbaden: VS-Verlag (Beiträge zur Regional- und Migrationsforschung), 978-3-531-17075-6, 273 S., 30 Abb. 2010 (mit Beata Cieszynska, Eduardo Franco): Europa de Leste e Portu-gal. Realidades, relações e representações. Lisboa: Esfera do Caos, ISBN 978-989-8025-98-2, 262 S. 2009 Iberische Europa-Konzepte. Nation und Europa in Spanien und Por-tugal seit dem 19. Jahrhundert. Berlin: Duncker & Humblot (Chemnitzer Europastudien 10), ISBN 978-3-428-83110-4, 189 S. 2005 (mit Natascha Ueckmann): Globalisierung avant la lettre. Reiselite-ratur vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. Münster: LIT-Verlag (FO-LIES 3), ISBN 3-8258-8749-9, 272 S.

2. Aufsätze 2013 (mit Eduardo Franco) „De face a cauda da Europa. A ideia da Eu-ropa na cultura portuguesa” in: Eduardo Franco, Beata Cieszynska, Teresa Pinheiro (Hgg.), Repensar a Europa. Europa de Longe, Europa de Perto. Lisboa: Gradiva, ISBN 978-989-616-531-4, #. 2013 (mit Eduardo Franco und Beata Cieszynska) „Introdução” in: Eduardo Franco, Beata Cieszynska, Teresa Pinheiro (Hgg.), Repensar a Europa. Europa de Longe, Europa de Perto. Lisboa: Gradiva, ISBN 978-989-616-531-4, #. 2012 (mit Eduardo Franco und Beata Cieszynska): „Introduction“ in: dies., Ideas of | for Europe – An Interdisciplinary Approach to Euro-pean Identity. Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang, ISBN 978-3-631-61974-2, 1-7. 2012 (mit Eduardo Franco): „Being the Face of Europe or Bringing Up the Rear – Ideas of Europe in Portugal, 16th to 18th Century“ in: Teresa Pinheiro / Beata Cieszynska / Eduardo Franco (Hgg.): Ide-as of | for Europe – An Interdisciplinary Approach to European Identity. Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang, ISBN 978-3-631-61974-2, 231-249. 2012 “Museos, migración e identidad europea” in: Enrique Banús / Cristina Branea (Hgg.), X Conference European Culture. Barcelona: Universitat Internacional de Catalunya, ISBN 978-84-695-0576-2, 222-229. 2012 „Die Rezeption der Nelkenrevolution in der spanischen Presse“ in: Christoph Müller u.a. (Hgg.), Lusophone Konfigurationen. Fest-schrift für Helmut Siepmann zum 75. Geburtstag. Frankfurt a.M.: TFM, ISBN 978-3-939455-08-0, 325-349 2012 „Lissabon – auf der Suche nach dem Mythos der ewig unmoder-nen Stadt“ in: Cecile Sandten, Christoph Fasbender, Annika Bauer (Hgg.), Stadt der Moderne. Trier: Wissenschaftlicher Verlag, ISBN 978-3-86821-427-7, 221-236. 2011 (mit Carlos Jalali) „Extremismus in Portugal“ in: Eckhard Jesse, Tom Thieme (Hgg.), Extremismus in den EU-Staaten. Wiesbaden: VS-Verlag, ISBN 978-3531170657, 299-312 2011 „Iberian Identities Between the Colonial Past and the European Present“ in: Teresa Pinheiro, Beata Cieszynska, Eduardo Franco (Hgg.), Peripheral Identities: Iberia and Eastern Europe Between the Dictatorial Past and the European Present. Warschau u.a.: PearlBooks, ISBN 978-989-973-280-3, 299-312 2011 (mit Beata Cieszynska, Eduardo Franco) „Mapping National and European Identities. Eastern Europe and Iberia between Centres and Peripheries“ in: Teresa Pinheiro, Beata Cieszynska, Eduardo Franco (Hgg.), Peripheral Identities: Iberia and Eastern Europe Be-tween the Dictatorial Past and the European Present. Warschau u.a.: PearlBooks, ISBN 978-989-973280-3, 9-21 2011 „Musealização da migração: memória ou esquecimento?” in: Le-tras comVida – Revista do Centro de Literaturas e Culturas Lusófo-nas e Europeias da Faculdade de Letras da Universidade de Lisboa, 2, ISSN 1647-8088, 94-99. 2011 „Repräsentationen von Sexualität in Mário de Sá-Carneiros A Con-fissão de Lúcio” in: Henry Thorau / Tobias Brandenberger (Hgg.), Corpo a corpo. Körper, Geschlecht, Sexualität in der Lusophonie. Berlin: Tranvía, ISBN 978-3-938944-56-1, 189-201. 2010 „Vernetzte Identitäten: Repräsentationen portugiesischer Emig-ration im deutschsprachigen virtuellen Raum“ In: Dies. (Hg.), Por-tugiesische Migrationen. Geschichte, Repräsentation und Erinne-rungskulturen. Wiesbaden: VS-Verlag (Regional- und Migrations-forschung), 978-3-531-17075-6, 175-196 2010 „Einleitung: Deutschland, Portugal und die europäische Migrati-onsgeschichte des 20. Jahrhunderts“ In: Dies. (Hg.), Portugiesische Migrationen. Geschichte, Repräsentation und Erinnerungskulturen. Wiesbaden: VS-Verlag (Regional- und Migrationsforschung), 978-3-531-17075-6, 9-19 2010 „Facetten des erinnerungskulturellen Umgangs mit dem Estado Novo in Portugal“ in: Neue Politische Literatur Jahrgang 55, 1/2010, ISSN: 0028-3320, 7-22 2010 „Visões ibéricas sobre o alargamento da União Europeia a Leste“ [portugiesische Version von 2008b] in: Eduardo Franco, Teresa Pinheiro, Beata Cieszynska (Hgg.), Portugal e a Europa de Leste. Realidades, relações e representações. Lisboa: Esfera do Caos, ISBN 978-989-8025-98-2, 175-194. 2010 „Introdução“ in: Eduardo Franco, Teresa Pinheiro, Beata Cieszynska (Hgg.), Portugal e a Europa de Leste. Realidades, rela-ções e representações. Lisboa: Esfera do Caos, ISBN 978-989-8025-98-2, 11-15. 2010 „The German Schrebergarten” in: Beata Cieszynska, Ana Cristina Costa Gomes, Eduardo Franco (Hgg.), Gardens of Madeira – Gar-dens of the World: Contemporary Approaches. Cambridge: Cam-bridge Scholars Publishing [englische Version von 2008e], ISBN 978-1-4438-2275-6 2010 „Kulturübersetzung in den Schriften jesuitischer Missionare im Brasilien des 16. Jahrhunderts“ in: Wibke Röber de Alencar Xavier, Ulrike Zeuch (Hgg.), Das Achtzehnte Jahrhundert. Zeit-schrift der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des acht-zehnten Jahrhunderts. Kulturelle Übersetzung: Das Beispiel Brasili-en, 4.2, 978-3835306554, 163-170. 2009 „Die Erfindung Europas auf der Iberischen Halbinsel“ In: Dies. (Hg.), Iberische Europa-Konzepte. Nation und Europa in Spanien und Portugal seit dem 19. Jahrhundert. Berlin: Duncker & Humblot (Chemnitzer Europastudien 10), ISBN 978-3-428-83110-4, 7-17 2009 „Encontros discursivos no Brasil quinhentista” in: Fernando Clara (Hg.), Outros Horizontes. Encontros luso-alemães em contextos co-loniais. Lisboa: Colibri, ISBN: 978-972-772-953-1, 111-130 2008 „Das ‚Verstummen’ des portugiesischen Tonfilms im Estado No-vo“ in: Gisela Febel, Natascha Ueckmann (Hgg.), Europäischer Film im Kontext der Romania: Geschichte und Innovation (Akten der gleichnamigen Sektion des XXIX. Deutschen Romanistentages vom 25.9.-29.9.2005 in Saarbrücken). Münster: LIT-Verlag (FOLIES – Forum Literaturen Europas 5), ISBN 978-3-03735-971-6, 45-65 2008 „Iberische Sichten der EU-Osterweiterung” in: Matthias Nie-dobitek, Peter Jurczek (Hgg.), Europäische Forschungsperspekti-ven – Elemente einer Europawissenschaft. Berlin: Duncker & Humblot (Chemnitzer Europa-Studien 1), ISBN 978-3-428-12714-6, 385-408 2008 „Memória histórica no Portugal contemporâneo” in: Anna Ka-lewska (ed.), Diálogos com a Lusofonia. Colóquio comemorativo dos 30 anos do Instituto de Estudos Ibéricos e Ibero-americanos da Universidade de Varsóvia. Warschau: Instituto de Estudos Ibéricos e Ibero-americanos da Universidade de Varsóvia, ISBN 978-83-60875-40-7 299-314 2008 “Die Gefangenschaftsberichte von Hans Staden und José de An-chieta zwischen Märtyrertum und Suspense“ in: Franz Obermeier / Wolfgang Schiffner (Hgg.), Die Wahrhaftige Historia – Das erste Brasilienbuch. Akten des Wolfhager Kongresses zu 450 Jahren Hans-Staden-Rezeption. Kiel: Westensee-Verlag (Fontes America-nae 2), ISBN 3-931368-68-8, 101-119 2008 „Os Schrebegärten alemães. Uma análise sócio-cultural“ in: Eduardo Franco, Ana Cristina da Costa Gomes (Hgg.), Jardins do Mundo: Discursos e Práticas. Lisboa: Gradiva, ISBN 978-989-616-261-0, 121-130 2008 „Emigration, Immigration and Interculturality: The Meaning of the European Year of Intercultural Dialogue in Portugal" in: Euro-limes –Journal of the Institute for Euroregional Studies Oradea-Debrecen Jean Monnet European Center of Excellence, 6, ISSN 1841-9259, 63-73 2008 „La desconstrucción de España en relatos de viajes portugueses de finales del siglo XIX” in: Tobias Brandenberger, Elisabeth Has-se, Lydia Schmuck (Hgg.), A Construção do Outro: Espanha e Por-tugal frente a frente. Tübingen: Calepinus, ISBN: 987-3-9810911-4-4, 197-218 2008 „Iberian Jesuits worldwide. The influence of communication on the spread of Jesuit missions in the 16th century" in: Reiner An-derl, Bruno Arich-Gerz, Rudi Schmiede (Hgg.), Technologies of Globalization. Darmstadt: Technische Universität Darmstadt, ISBN 978-3-88607-155-5, S. 235-248 2007 „Monolithische und rissige Indianerbilder: José de Anchietas Indianerdarstellung zwischen Ethnologie und Mission“ in: Sociologus - Zeitschrift für empirische Ethnosoziologie und Ethnopsychologie / Journal for Empirical Social Anthropology 2/2007, ISSN 0038-0377, 207-226 2007 „¿Paraíso ibérico en tiempos de guerra? Visiones de España y Portugal en Cuadros de un viaje por España y Portugal de Willy An-dreas y La noche de Lisboa de Erich Maria Remarque” in: Itine-rários – Revista de estudios lingüísticos, literarios, históricos y an-tropológicos, ISSN 1507-7241, 6/2007, 235-254 2007 „Eine neue Migrantenliteratur? Zur Überwindung des interkultu-rellen Dilemmas in den Gedichten einer deutschsprachigen por-tugiesischen Autorin“ in: Henry Thorau (Hg.), Heimat in der Fremde – Pátria em terra alheia. 7. Deutsch-Portugiesische Ar-beitsgespräche / Actas do VII Encontro Luso-Alemão, Berlin: Walter Frey, ISBN 978-3-938944-06, S. 148-159 2007 „Anchieta“ in: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.), Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVII. Nordhausen: Traugott Bautz, ISBN: 9783883093932, S. 41-49 2006 „Alteridade cultural e reflexão antropológica nos escritos de Ma-nuel da Nóbrega S.J.“ in: Brotéria 163/4 (Okt.), ISSN 0870-7618, S. 263-278 2005 (mit Fernando Amado Aymoré): „Global denken, lokal handeln: Grundlagen und Praxis des frühneuzeitlichen Jesuitenordens“ in: Teresa Pinheiro, Natascha Ueckmann (Hgg.), Reiseliteratur und Globalisierung. Reiseliteratur vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. Münster: LIT-Verlag (FOLIES – Forum Literaturen Europas 3), ISBN 3-8258-8749-9, S. 21-34 2005 (mit Natascha Ueckmann): „Einleitung – Reiseliteratur und Globalisierung“ in: Teresa Pinheiro, Natascha Ueckmann (Hgg.), Globalisierung. Reiseliteratur vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. Münster: LIT-Verlag (FOLIES 3), ISBN 3-8258-8749-9, S. 7-20 2005 „Die Rückkehr der Karavellen. Brasilien, die Indianer und die In-szenierung nationaler Identität“ in: Tobias Brandenberger, Henry Thorau (Hgg.), Portugal und Spanien. Probleme (k)einer Beziehung. Portugal e Espanha: Encontros e Desencontros. Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang (Trierer Studien zur Literatur 45), ISBN 3-631-53841-3, S. 323-336 1999-2000 „Fortunatus – Kapitalist der Ehre“ In: Runa. Revista Portuguesa de Estudos Germanísticos 28. Porto: Departamento de Estudos Ger-manísticos, ISSN 977-0870-067007, S. 205-218 1994 „Hede Fortunas, Zeit außerhalb der Zeit. Tempo fora do Tempo” In: Runa. Revista Portuguesa de Estudos Germanísticos 22. Coimb-ra: Instituto de Estudos Alemães, ISSN 977-0870-067007, S. 304-309 in Druck “As ficções dos factos. A criação de laços luso-germânicos no discur-so historiográfico de Gustavo Cordeiro Ramos” in: Ana Maria Ra-malheira (Hg.), Ficção e história no contexto luso-alemão [21 MS]. in Druck „Iberian Views on EU-Eastern Enlargement“ in: Beata Cieszynska (Hg.): Iberian and Slavonic Cultures in Contact and Comparison: Towards Crisis and Prosperity. Lissabon, Warschau: CompaRes [englishe Version von 2008b). [17 MS] in Druck „When the immigrant becomes participant observer: Representa-tions of Germany in the works by Zé do Rock and Wladimir Kami-ner” in: Beata Cieszynska (Hg.): Intra Muros – Ante Portas. Lissa-bon, Warschau: CompaRes. [12 MS] in Druck „Sprachkonflikt als Kulturkonflikt in den Werken des Humanisten Pêro de Magalhães de Gândavo“ in Druck „Das portugiesische Kolonialreich“ in: Gesellschaft für Überseege-schichte (Hg.): Lexikon der Überseegeschichte in Druck „Iberian and European Studies: Archaeology of a New Epistemo-logical Field“ in: Angela Fernandes / Santiago Perez [12 MS] in Druck „Die neuen Gastarbeiter? Die Wahrnehmung Spaniens zwischen Krise und Auswanderung in deutschen und spanischen Medien“ [19 MS] in Druck „Media Representation of the First Portuguese and the Second Spanish Republic in the Early Twenty-First Century” in: Interna-tional Journal for Iberian Studies [16 MS]

3. Web-Publikation 2011 Herausgeberin: Madrid Monumental. Spuren der Nation in Denk-mälern der spanischen Hauptstadt URL: www.tu-chemnitz.de/phil/europastudien/swandel/madrid/erinnerung 2007 Herausgeberin: Ehrendes Gedenken, Schatten der Vergangenheit: portugiesische Erinnerungskulturen URL: www.tu-chemnitz.de/phil/europastudien/swandel/erinnerung

4. Varia (Rezensionen, Tagungsberichte) 2013 „Rezension zu: Curvelo, Alexandra; Simões, Madalena (Hrsg.): Portugal und das Heilige Römische Reich (16.-18. Jahrhundert) / Portugal e o Sacro Império (séculos XVI-XVIII). Münster 2011“ in: H-Soz-u-Kult, 03.04.2013 2012 „Rezension zu: Renger, Almut-Barbara; Roland Alexander Ißler (Hrsg.): Europa - Stier und Sternenkranz. Von der Union mit Zeus zum Staatenverbund. Goettingen 2009“ in: H-Soz-u-Kult, 20.04.2012 2012 „Reseña: Francisco Javier Montiel Alafont: Werbegeschichte als Kulturgeschichte. Spanien 1940-1989. Leipzig: Leipziger Univer-sitätsverlag 2010, 437 páginas“ in: Iberoamericana. América Lati-na – España – Portugal, XII/46, 268-271. URL: hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2012-2-059. 2011 „Tagungsbericht 1960-2010: 50 Jahre Spanische Einwanderung in der BRD. 26.10.-27.10.2010, Chemnitz“ in: H-Soz-u-Kult, 6.1. 2010 „Racault, Jean-Michel : Mémoires du Grand Océan. Des relations de voyages aux littératures francophones de l’océan Indien. Pa-ris : Presse de l’Université Paris-Sorbonne 2007, 286 SW. (Lettres francophones)“ In: Romanische Forschungen – Vierteljahrsschrift für romanische Sprachen und Literaturen, 122, 442-443. 2009 „Tagungsbericht Ideas of | for Europe, Technische Universität Chemnitz, 6.-9. Mai 2009“ In: Historische Literatur. Rezensions-zeitschrift von H-Soz-u-Kult, 12.11.2009

	URL: hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=2850 .

2008 "Agnew, Vanessa: Enlightenment Orpheus. The Power of Music in Other Worlds. Oxford/New York: Oxford University Press 2008. ISBN: 978-0-19-533666-5; 263 S." In: Historische Literatur. Re-zensionszeitschrift von H-Soz-u-Kult, 6/4, 1611-9509, 426-427 URL:hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=11785&count =3&recno =1&type=rezbuecher&sort=datum&order=down&sear ch=pinheiro 2008 „Tagungsbericht: Peripheral Identities. Iberia and Eastern Euro-pe between dictatorial past and European Present” In: Lusorama Zeitschrift für Lusitanistik, 73-74, ISSN 0931-9484, 247-253 2006 „Von der Wirklichkeit der Wissenschaft (Christiane Solte-Gresser, Karen Struve, Natascha Ueckmann (Hg.): Von der Wirklichkeit zur Wissenschaft. Aktuelle Forschungsmethoden in den Sprach-, Litera-tur- und Kulturwissenschaften. Münster: Lit-Verlag, 2005)“. In: PhiN – Philologie im Internet 37 [15.7.2006], S. 71-74 URL: web.fu-berlin.de/phin/phin37/p37i.htm 2006 „Estónia – o país da Internet gratuita“ in: Rugas 1/2006, ISSN 240-384, S. 8 2005 „’Brain up!’. Alemanha aposta em universidades de elite” in: Brotéria 161 (Juli), ISSN 0870-7618, S. 17-22 2004 „Die Fremde als Kompass. Südamerika in der europäischen Lite-ratur und Wissenschaft“ (M. Holdenried: Künstliche Horizonte. Alterität in literarischen Repräsentationen Südamerikas. Berlin: Erich Schmidt, 2004). In: IASLonline [29.07.2004] URL: iasl.uni-münchen.de/rezensio/liste/Pinheiro35030619911006 2004 (mit Natascha Ueckmann): "Sektion 16: Reiseliteratur und Globa-lisierung" in: Romanistische Zeitschrift für Literaturgeschichte. Cahiers d’Histoire des Littératures Romanes 28.1/2.2004, Heidel-berg: Winter, ISSN 0343-379X, S. 213-16 2003 "De braços para o alto (Drauzio Varella: De braços para o alto. São Paulo: Companhia das Letrinhas, 2002)". In: kjl-online [27.05.2003] URL: www.kjl-online.pre-position.de/kjl/verlag_gesucht/ 2745 2000 „Portugiesische Melancholie im Handgepäck. Über den Gedicht-band ‚Atlantikblau und Olivengrün‘ der portugiesischen Dichterin Maria do Rosário Loures-Popp“. In: literaturkritik.de 11) URL: www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=3062 Letzte Aktualisierung: 20.07.2013