Poppenberg, Prof. Dr. Gerhard

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Fachgebiete:

Adresse



Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Seminarstraße 3
D-69117 Heidelberg

Tel:
Fax:
Web: http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~g07/hpindex.htm


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Privat:




Thematische Schwerpunkte

Meine Forschungsfelder liegen in der spanischen, lateinamerikanischen und französischen Literaturwissenschaft. Ich beschäftige mich vor allem mit der frühen Neuzeit von der Entdeckung Amerikas bis zum ausgehenden 17. Jahrhundert und mit der Hochzeit der Moderne im 19. und 20. Jahrhundert. Diese Bereiche werde ich auch in der Lehre besonders behandeln.

In der Prämoderne hat mich bislang besonders das spanische und französische Theater beschäftigt. Mein Buch über die spanischen Fronleichnamsspiele ist davon das deutlichste Kennzeichen. In der nächsten Zeit werde ich mich verstärkt mit dem barocken Konzeptismus auseinandersetzten, der vor allem in Spanien seine schönsten Blüten hervorgebracht hat. Im Mittelpunkt werden dabei Luis de Góngora und Baltasar Gracián stehen.

In der Moderne befasse ich mich zur Zeit besonders mit der französischen Lyrik des 19. Jahrhunderts. Mein Hauptinteresse gilt dabei der Dichtung Mallarmés, über den ich eine größere Publikation vorbereite. Des weiteren werde ich meine Forschungen zum spanischen und lateinamerikanischen Roman des 20. Jahrhunderts verstärken. Dabei beschäftige ich mich vor allem mit dem Spanier Juan Benet, dem Uruguayer Juan Carlos Onetti und dem Kubaner José Lezama Lima.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Forschung und meiner universitären Lehre liegt in der Literaturtheorie. Der Konflikt von Hermeneutik und Dekonstruktion, zweier elementarer Zweige der neueren Methodenreflexion, hat grundstürzende Probleme aufgeworfen. Die Hermeneutik geht davon aus, daß ein Text verstanden werden will; die Dekonstruktion hat gezeigt, daß die sprachliche Verfassung eines Textes ein kohärentes Verstehen verweigert. Damit stellen sich elementare Fragen nach den Bedingungen der Möglichkeit einer zukünftigen Literaturwissenschaft, Fragen, die für die Zukunft der Philologien - und im weiteren der Geisteswissenschaften überhaupt - von großem Belang sind, wenn sie sich ihrer spezifischen Wissenschaftlichkeit versichert halten wollen. In einem kontinuierlich stattfindenden Oberseminar werden allgemeine Grundfragen der Literaturtheorie sowie neue Tendenzen in diesem Feld vorgestellt und diskutiert, um den Studierenden ein theoretisches Fundament für ihre Studien zu verschaffen.

Geographische Schwerpunkte

Geburtsdatum, -ort

Beruflicher Werdegang

Mitglied in wissenschaftlichen Vereinigungen

Gesprochene Sprachen

Gelesene Sprachen

Lehrtätigkeit

Betreute Arbeiten

Laufende Forschungsprojekte

Koop. mit ibero-amerikanischen Institutionen

Beratungstätigkeit/Arbeit in Gremien

Publikationen (Auswahl)

Schriftenreihen


Periodika


Monographien

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Aufsätze


Rezensionen


Sonstiges




Letzte Aktualisierung: 15.04.2009